
Das Thema der Migration ist mir besonders wichtig, denn ich bin selbst im Mai 2005 nach Deutschland eingewandert. In unserer pluralen Gesellschaft ist es essenziell, dass eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen zur Resilienz unserer Demokratie herbeigeführt wird. Daher der Einsatz in meiner politischen Einsatz Gleichstellung intersektional zu betrachten und für alle Menschen zu erreichen.
Als Migrationsgesellschaft, die wir sind, sollten wir Migration als Chance und Bereicherung in unserem Einwanderungsland betrachten. Deutschland ist das Land in der EU, welches am meisten altert und in den nächten zehn Jahren werden sehr viele Menschen in Rente gehen. Wenn wir den Wohlstand unseres Landes aufrecht erhalten wollen, werden wir die nächsten Jahre auf circa sieben Millionen Arbeits- und Fachkräfte angewiesen sein, das zeigen uns Studien. In mehreren Bereichen wie z.B. im Gesundheitswesen oder Pflegebereich haben über 40 Prozent der Menschen, die dort arbeiten, eine Migrationsbiografie. Umso wichtiger ist es die politischen Rahmenbedingungen zur Gestaltung unserer Migrationsgesellschaft zu schaffen. So werden wir beispielweise das Teilhabe- und Partizipationsgesetz auf den Weg bringen, um unter anderem unsere Migrationsstruktuen in Niedersachsen gesetzlich abzusichern.
Meine politische Arbeit im Landtag ist darüber hinaus noch durch meine vorherige Arbeit bei amfn e.V. (Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen) gekennzeichnet. Dort hat die Interessenvertretung der Migrationsgesellschaft oberste Priorität und es wird daraufhin gearbeitet, gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Migrationsbiografie zu ermöglichen.
Ich arbeite jeden Tag daran, diese Herzensthemen, die mich zur Politik geführt haben, mit Rahmenbedingungen zu füllen.