Djena

on tour

Paritätisches Praktikum bei Aktiv DabeiSein – "Politik trifft Praxis".

Am 06.02. habe ich im Rahmen eines Politikerinnenpraktikums „Politik trifft Praxis“ im ZeitRaum am Läuferweg Erbsensuppe  austeilen dürfen!

Der Zeitraum bietet eine inklusive Möglichkeit des Miteinanders, der Begegnung und des sozialen Lebens für alle Menschen, besonders partizipieren Renter*innen und Menschen mit Beeinträchtigung von dieser Freizeitstätte.

Die Räumlichkeiten dienten früher als Café eines Seniorenheims und werden heute von  der Sozialgenossenschaft „Aktiv Dabei Sein“ betrieben, während das Projekt des „inklusiven Mittagstisch“ vom Netzwerk für Senioren des kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH) initiiert wurde.

Des Weiteren hatte ich hier einen vertrauensvollen und konstruktiven Austausch mit Ines Albarta-Schimdt, Hennig Rohrßen, und Friedrich-Wilhelm Haarstrich dem Vorstand der Sozialgenossenschaft sowie Frau Pfahl-Scholz über die aktuellen Herausforderungen in der Gleichstellungspolitik und der Förderung von Projekten wie diesem.

Projekte wie der ZeitRaum sind es, die Integration und Teilhabe derer, die leider viel zu oft vergessen werden, ermöglichen. Ihnen einen Lebensmittelpunkt bieten. Gleichzeitig sind sie auf ehrenamtliche Arbeit angewiesen und müssen für ihre Finanzierung kämpfen. 

Ich möchte mich vielmals für die Einladung und die Perspektiven sowie für diese wichtige Arbeit hier in Hannover bedanken!

Kino in Burgdorf - "Kein Land für Niemand"

Am 28. Januar 2026 war ich mit finanzieller Unterstützung des Burgdorfer Mehrgenerationenhauses (BMGH) zu einem besonderen Filmabend in die @neueschauburgburgdorf eingeladen.
Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Ein Einwanderungsland schottet sich ab“. Der Eintritt war kostenlos, stattdessen wurde um Spenden für die zivile Seenotrettungsorganisation @seaeyehannover gebeten.

Der Film beleuchtet die europäische Migrationspolitik und ihre Folgen für Menschen auf der Flucht. Im Anschluss fand ein Podiumsgespräch statt, moderiert von @christina.budde.56
Auf dem Podium saßen Yvonne Marchewitz von Sea-Eye, Nadir Apakar Yahya, ein Mensch mit eigener Fluchtgeschichte, Uschi Wieker vom Burgdorfer Mehrgenerationenhaus und ich.

Am Ende des Abends kamen 678,70 Euro für die Organisation zusammen. 

Ich bin sehr dankbar für den Austausch zu diesem berührenden Film, den ich schon mehrfach sehen durfte. 

 

Besuch bei der VHS in Lehrte

Ich war im Januar zu Besuch bei der VHS in Lehrte und habe dort mit Frau Saja-Zick (Leitung Integrationskurse) und dem Leiter der VHS Herrn gesprochen. 

Wir unterhielten uns über die tolle und wichtige Arbeit der VHS im Ostkreis von Hannover, aber vor allem um die Kürzungen bei den Integrationskursen, die durch die aktuelle Bundesregierung vollzogen wurden. Die Kürzungen stellen die VHS in Lehrte, aber auch alle anderen Anbieter von Integrationskursen vor massivste Herausforderungen. 

Landesseitig haben wir die Mittel für die Sprachkurse erhöht, aber natürlich bedeutet der Wegfall der Bundesmittel einen großen Einschnitt.

Besuch bei Ebeling Logistik in der Wedemark

Am 19.01.2026 besuchte ich gemeinsam mit unserer Bundestagsabgeordneten Swantje Michaelsen und den Vorstandsmitgliedern der Grünen Wedemark das Unternehmen „Ebeling Logistik“. Dieses ist ein wichtiges Unternehmen in der Region Hannover mit über 450 Mitarbeitenden. Wir sind froh über den guten und konstruktiven Austausch, den wir regelmäßig führen. 
Dieser Termin gab uns die Gelegenheit, dass Ebeling Logistik unsere Bundestagsabgeordnete Swantje Michaelsen über die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind und die auch auf bundespolitischer Ebene gelöst werden müssen, zu informieren. 


Ebeling Logistik beliefert zahlreiche Filialketten wie Rossmann, Lekkerland oder KiK und ist zudem in der Logistik von Autoindustrieteilen und Flugzeugtechnik tätig. 

Das Unternehmen ist über Jahre stetig gewachsen, beschäftigt mehr als 450 Mitarbeitende aus der Wedemark und den umliegenden Kommunen und verfügt über mehr als 150 LKW.
Besonders spannend war der Austausch zur Transformation im Bereich Energie und Mobilität.  Auf den Dächern des Unternehmens werden bereits 2 Megawatt eigener Strom durch Photovoltaik erzeugt.  Seit Mitte Dezember ist der erste E-LKW im Einsatz, ergänzt durch zwei neue Ladesäulen mit 400 kW und 200 kW Leistung. 
Gleichzeitig wurde deutlich, wo aktuell noch große Herausforderungen liegen.  Lange Wartezeiten beim Netzausbau, Verzögerungen beim Transformator und der dringend benötigte Einsatz leistungsfähiger Stromspeicher, um hohe Spitzenlasten beim Laden von E-LKW abzufedern.  Hier braucht es dringend verlässliche politische Rahmenbedingungen und schnellere Lösungen.
Wir sind sehr dankbar über diesen Besuch, denn er zeigt einmal mehr, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Politik und Wirtschaft ist, um die Transformation gemeinsam und erfolgreich zu gestalten. 

Besuch beim DRK in Isernhagen/Burgwedel/Wedemark

Genau hier – in der DRK-Halle an der Chromstraße in Isernhagen H.B. – bereiten sich Ehrenamtliche auf Einsätze im Katastrophenfall vor. Am 7. Januar 2026 informierte ich mich vor Ort über die Arbeit der DRK-Bereitschaften für Isernhagen, Burgwedel und die Wedemark.

Begleitet wurde ich von Vertreter*innen der Grünen aus der Region. Aus Isernhagen waren Fabian Peters (Fraktionsvorsitzender) und Anke Schmidt (Ratsfrau) dabei. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit den Ehrenamtlichen über ihre Aufgaben, Herausforderungen und die politischen Rahmenbedingungen.

Kevin Reer (Bereitschaftsleiter) und Ulrich Riepling (Teamsprecher DRK OV Wedemark) gaben Einblicke in den Einsatzalltag: Sanitätsdienste, Hilfe bei Hochwasser, Technik, Logistik und Verpflegung bei Großschadenslagen. Der Standort in Isernhagen ist dabei für drei Kommunen zuständig.

Das DRK Isernhagen blickt auf 80 Jahre Engagement zurück. Heute gehören rund 1000 Mitglieder dazu, etwa 70 sind aktiv im Einsatz und treffen sich wöchentlich zur Ausbildung.

Mitmachen ist möglich: Engagieren können sich alle ab 16 Jahren – ob im Sanitätsdienst, in der Technik, in der Verpflegung oder Organisation. Die notwendige Grundausbildung übernimmt das DRK.

Besuch bei der Raiffeisen Warengenossenschaft eG Uetze

Am Mittwoch, den 5. November besuchte ich gemeinsam mit unseren Grünen des Grünen Ortsverbandes Uetze die Raiffeisen Warengenossenschaft Osthannover eG in Uetze.
Gemeinsam mit Karin Lawrenz und Martin Klages sprachen wir dem Geschäftsführer Frank Dietrich über die aktuellen Herausforderungen der örtlichen Landwirte.
Wir konnten Einblicke über deren Arbeit gewinnen. Seit 125 Jahren arbeitet RWG mit den lokalen Landwirt*innen zusammen und verteilt ihre Erzeugnisse lokal, aber auch in der ganzen Welt.
Ihre Wünsche zum Beispiel bzgl. Entbürokratisierung mit konkreten Beispielen haben wir auch mitgenommen.
Ich bin dankbar für diese wertvollen Einblicke in die Arbeit der Gennossenschaft – immerhin ist Niedersachsen Agrarland Nummer 1 in Deutschland!

Austausch mit dem Grünen Bürgermeister von Neustadt am Rübenberge

Ich hatte Mitte Oktober einen sehr guten Austausch mit unserem Grünen Bürgermeister @dominic_herbst aus Neustadt am Rübenberge, mein Betreuungswahlkreis.
Landes-und Kommunalpolitik müssen eng zusammenarbeiten, denn die meisten Beschlüsse die wir in der Landespolitik fassen, müssen vor Ort umgesetzt werden. Da ist es wichtig, die Realität vor Ort zu berücksichtigen und finanzielle Unterstützung für die Umsetzung leisten.
Außerdem schauten wir gemeinsam den fertiggestellten Deich und sprachen über das derzeit sehr emotional diskutierte Thema Deichweg. Ich erhoffe mir, dass der Stadtrat und die Verwaltung gemeinsam einen Beschluss herbeiführt, der Naturschutz und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort im Einklang bringen. @dominic_herbst herzlichen Dank für deine Zeit und den sehr konstruktiven Austausch. 

Sicherheit durch Wandel – gemeinsam Artenvielfalt stärken und unsere Zukunft sichern

Sicherheit durch Wandel – Artenvielfalt stärken, Zukunft sichern! 

Im Rahmen ihrer Sommertour machten unsere Landtagsabgeordneten Anne Kura (Fraktionsvorsitzende) und ich am 11. Juli Station an der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) in Winzlar.

Empfangen von den Grünen aus Wunstorf und benachbarten Ortsverbänden ging es gemeinsam auf eine spannende Exkursion ins Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen – einem der artenreichsten Lebensräume in Niedersachsen!

Teichrohrsänger, Turmfalke, Neuntöter und sogar ein seltener Fischadler konnten beobachtet werden – dank dem geschulten Blick und Spektiv von Svenja Niedorf.
Extensive Landwirtschaft, spätes Mähen und Wassermanagement sind hier Schlüssel für gelebten Naturschutz.
Auch Laubfrösche, Sumpfschildkröten und Fischotter profitieren von der Arbeit der ÖSSM.

Doch es gibt auch Herausforderungen: Entwässerung und invasive Arten setzen dem Gebiet zu. Umso beeindruckender ist, was vor Ort gelingt: Arten kehren zurück! 

Zum Abschluss gab es eine spannende Ausstellung und einen fachlichen Austausch mit Thomas Brandt, dem wissenschaftlichen Leiter der Station.

„Hier funktionieren Projekte – genau das brauchen wir mehr in Niedersachsen!“ – Anne Kura

Danke an die ÖSSM für den inspirierenden Besuch und euren unermüdlichen Einsatz für unsere Natur!

Besuch bei Repha in Langenhagen

In den Sommerferien Am Donnerstag besuchte ich gemeinsam mit unseren @gruene_langenhagen das Mittelständische Familien Unternehmen „Repha Biologische Arzneimittel GmbH“.
Das Unternehmen ist seit 100 Jahren hier bei uns in der Region Hannover ansässig und jetzt in 4. Generation sehr erfolgreich. Repha hat 86 Mitarbeiter*innen, produziert 13 verschiedene Arzneimittel.
Das Unternehmen hat uns sehr beeindruckt, denn sie sind sehr nachhaltig unterwegs und die Produktion findet ausschließlichen in Deutschland statt und der Verkauf findet neben Deutschland auch in der Schweiz und Österreich statt. Wir haben einiges über hochwertige und nachhaltige Pflanzliche Arzneimittel die hier bei uns in der Region Hannover seit 100 Jahren ansässig sind gelernt und dafür sind wir sehr dankbar. Die Herausforderungen mit denen sie konfrontiert sind natürlich notiert und als Hausaufgabe mitgenommen.

Sommertour: Station in der MHH

Im Rahmen meiner Sommertour, bin im gemeinsam mit unseren Grünen @gruene_buchholz_kleefeld_ in der Medizinischen Hochschule Hannover von der Gleichstellungsbeauftragten in sehr guten Gesprächen gekommen. Die Vielfalt an Themen waren breit, denn wir sprachen über Vereinbarkeit von Familie und Beruf, da sind Themen wie Kinderbetreuung bezogen auf deren Betriebliche Kita die neue gebaut werden muss ein wichtiger Aspekt gewesen. Gleichstellung intersektional betrachtet, Diversität allgemein und wir dürfen mehr über Seelsorge und Gebetsräume für Muslim*innen in der MHH erfahren.
Die Hebammenwissenschaft die von uns als Land finanziert wird fand ich hochspannend und freue mich da sehr auf den weiteren Austausch mit Ihnen, denn Aspekte der Vielfalt spielen dort eine sehr große Rolle, auch im Hinblick auf eine bessere Versorgung von Frauen die von genitalen Verstümmelung Betroffenen sind und dabei auch die präventive Aspekte die sie berücksichtigen hat mich sehr beeindruckt.
Zum Schluss bekamen wir in Austausch mit der Gleichstellungsbeauftragten, Präsidentin und Vizepräsidentin Einblicke über die Gleichstellungsagender der MHH und tauschten uns aus zu der von der Region Hannover geplanten Straßenbahn Verlängerung zum Neubau der MHH, das war ein schwierigeres Thema worüber wir in konstruktiver Austausch gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten wollen.
PS: Die Vielfältigkeit der Aufgaben die Menschen als Mandatsträger*in leisten macht diesen Job und das bei aller Herausforderungen und die viel Zeit der damit verbundenen ist, hochspannend und ich lerne jeden Tag unendlich viel und bin sehr dankbar dafür.

Besuch beim Weltraum Quartier Garbsen

Spannende Einsichten aus meiner Heimatstadt

Im Mai besuchte ich mit drei Vorstandsmitgliedern von uns Grünen Garbsen den Weltraum – das Quartiersprojekt in Garbsen Auf der Horst. Die beiden Mitarbeiterinnen Marie Ernst und Leonie Hartweg stellten uns die verschiedenen Projekte vor, mit denen sie den Stadtteil vernetzen und Teilhabe ermöglichen.
Neben Sozial- und Migrationsberatung gibt es ein Sprachcafé, welches mit und ohne Kinder besucht werden kann. Bei Keksen und Kaffee sprechen die Besucher*innen über Themen, die sie bewegen – auf Deutsch.
Neben der Beratungsarbeit zu Sozial-, Asyl-, Migrations- oder Geflüchteten-Themen werden auch Feste im Stadtteil organisiert, wie zum Beispiel das „10. Interkulturelle Mädchenfest am 11. Oktober von 15 bis 18 Uhr (Freizeitheimes Planetenring, Planetenring 38 - 42, und Hérouville-St.-Clair-Platz, Garbsen).
Das neusten Projekt ist das „Plalking“, hier treffen sich Menschen draußen, um gemeinsam zu sprechen, neue Freund*innen kennenzulernen und nebenbei Müll zu sammeln, um den Stadtteil noch schöner zu machen.
Ich bedanke mich für das schöne Gespräch und bleibe gerne mit ihnen Kontakt und schaue auf dem ein anderen Fest vorbei.

Besuch bei der DRLG Wedemark

Der Termin bei der DLRG Wedemark war sehr interessant, es wurden mehrere regionale und landespolitische Themen besprochen.

Als erstes ging es um die Schwimmkurse für Kinder. Die DLRG bemängelte, dass es zu wenig Wasserzeiten für die Schwimmkurse gibt. Während der Wintersaison trainieren die Kinder in Schwarmstedt, wo sie von ihren Eltern privat hingebracht werden müssen. Ab dem 1. Mai wird wieder im Freibad in Mellendorf trainiert, bei jedem Wetter, außer bei Gewitter.

Die DLRG Wedemark hat 460 Mitglieder, davon 70 % weiblich und 70 % Kinder, die Schwimmkurse machen. Manche Kinder, die im frühen Alter angefangen haben, bleiben auch als Jugendliche und junge Erwachsene Mitglied. Eine Mitgliedschaft kostet 55€ im Jahr, als Familie 110 €.

Ein sehr gelungenes Beispiel für die Integration über die DLRG ist Fouad Selo, er kam 2016 aus dem Irak nach Deutschland, spricht jetzt sehr gutes Deutsch und ist ausgebildeter Rettungsmediziner. Über die DLRG lernte er bereits die Anatomie des Menschen kennen, wie man am besten helfen kann, welche Notfälle es gibt und vieles mehr. Er hat auch oft nochmal Dinge unter vier Augen erklärt bekommen, um seinen Wortschatz zu erweitern und ist sehr dankbar für das Engagement der DLRG. Nun will er sich für ein Medizinstudium einschreiben. „Ich habe hier für das Leben gelernt“, sagt Fouad Selo. Die Ausbildung bei der DLRG und die Ausbildung zum Rettungssanitäter haben ihn nicht nur auf sein Medizinstudium vorbereitet, er ist auch sehr gut integriert in der Wedemark und ist mittlerweile selbst Schwimmtrainer und gibt Kurse für Kinder.

Bundesweit kommen Mitglieder zu Lehrgängen in die Wedemark, aber auch zum Beispiel Lehrer*innen, die Fortbildungen für den schulischen Schwimmunterricht absolvieren.

Die Freigewässer in der Wedemark können aufgrund von Mangel an Freiwilligen nicht mehr beaufsichtigt werden, nur noch zu besonderen Veranstaltungen z.B. während Festen am Natels Heidesee. Dann sind die Ehrenamtlichen da und beaufsichtigen die Gewässer.  

Für den Einsatz im Heidekreis über Weihnachten 2023 haben sich viele der Helfenden Urlaub genommen. Das setzt allerdings auch das Verständnis der Familie mit voraus, wenn ihre Angehörigen die Weihnachtstage und ihre Urlaubstage im Einsatz verbringen. Allein im Heidekreis waren es über 1.500 Menschen, die für den DLRG im Einsatz waren.

Allein die beiden Vorsitzenden haben letztes Jahr über 1.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit für die DLRG geleistet. "Das Ehrenamt muss attraktiv bleiben oder werden, denn ohne Ehrenamt gibt es solche KatS Einsätze nicht mehr" sagt Steffen Kutza, der 2. Vorsitzende.  „Gemeint ist damit die sogenannte Helfergleichstellung, eine Angleichung aller gesetzlicher und politischer Voraussetzungen für alle Hilfsorganisationen. Das Ehrenamt ist und bleibt unbezahlt, aber es müsse den Ehrenamtlichen einfach leichter gemacht werden, sich im Bevölkerungsschutz einsetzen zu können.“

Die Gleichstellung der DLRG-Helfer*innen mit dem THW und der Freiwilligen Feuerwehr ist das wichtigste Anliegen, welches ich mit in den Landtag nehme und mich (auch mit Präsentkorb vom OV) ganz herzlich für die wertvolle und ehrenamtliche Arbeit bedanke und auch bei den Familien für ihr Verständnis.

 

Besuch der Tafel Garbsen

Ein lehrreicher Tag

Am Mittwoch, den 27. März 2024 durfte ich bei der Tafel Garbsen hospitieren. Bei der Tafel Garbsen arbeiten insgesamt 42 Ehrenamtliche und 16 Leute pro Ausgabe-Tag, die ich an diesem Tag kennenlerne durfte.

Unter der Leitung von Klaus Bertram haben das Team (alles ehrenamtliche Helfer*innen) die gespendeten Lebensmittel aus 16 Supermärkten und Bäckereien in Garbsen in Empfang genommen. Gelegentlich werden aus Konserven oder Kühlwaren aus Spendengeldern dazu gekauft, wenn die gespendeten Lebensmittel nicht reichen.
Sie wurden danach sortiert, nach Kühlwaren (Ablaufdatum beachten!), Obst- und Gemüsesorten, Kräuter, Brot, Süßwaren, verpackte Lebensmittel und Drogerieartikel.

Mich hat nicht nur das dauerhafte Engagement der Ehrenamtlichen (manche sind über 10 Jahre dabei) beeindruckt, sondern auch traurig gemacht, wie viele Bedürftige es gibt. Grade jetzt wurde berichtet, dass jedes 5. Kind in Deutschland in Armut lebt! Das müssen wir ändern. So berichtete Klaus Bertram, dass die Schere zwischen Arm und Reich sich weiter öffnet. Er sieht viele Faktoren für Armut: Die Herkunft, Weiblich sein, Alleinerziehend, Kinderarmut, Altersarmut. Um Kund*in der Tafel zu werden, muss die Berechtigung nachgewiesen werden, z.B. mit einem Wohnberechtigungsschein oder Rentner mit ihrem Rentenbescheid.

420 Familien oder Einzelpersonen kommen im 14-tägigen Wechsel und dürfen sich Kühlwaren, frisches Obst, Gemüse und Backwaren (Brot, Brötchen, Kuchen) mitnehmen. Es gibt ein ausgeklügeltes Nummern-System, wer wann bei der Ausgabe an der Reihe ist, und wie viel er oder sie mitnehmen darf (je nachdem wie viele Personen und Kinder) im Haushalt leben.

Ich bedanke mich für den interessanten Einblick und mache gerne Werbung für die Tafel Garbsen: Wer hat Zeit und Lust bei der Sortierung und Ausgabe am Mittwoch zu helfen? Wer kann Geld spenden und/oder eine Patenschaft übernehmen? Die Tafel Garbsen freut sich über Anfragen unter: info(at)tafel-garbsen.de
 

Alle Schulen in Garbsen, Wedemark und der Region Hannover können profitieren:Diallo Hartmann: Schulen bekommen vom Land gratis Lern-Software

Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) hat jetzt für alle Schulen ein millionenschweres Software-Paket geschnürt. „Auch bei uns in der Region Hannover sind alle aufgerufen, bei Interesse und Bedarf das Gratis-Angebot zu nutzen. Die Software-Angebote decken von Grundschulen bis hin zu den weiterführenden und berufsbildenden Schulen die gesamte Bandbreite ab“, sagt Grünen-Landtagsabgeordnete Djenabou Diallo Hartmann.